Alexander Büttner Heilpraktiker • TCM • japanische Akupunktur • München • Schwabing und Fürstenried                 

    

 

 

   

  

  

 

Akupunktur


Akupunktur und Moxibustion

 

"Unaufhörlich kommen und gehen Yin und Yang und fließen in einem Kreislauf durch den ganzen Leib. Dies geschieht weil es Funktion und Form, weil es Innen und Außen, kurz: weil es Trennung und  Vereinigung gibt."

Huang Di Nei Jing Su Wen

 

Akupunktur ist ursprünglich eine therapeutische Methode innerhalb der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und basiert wie diese auf theoretischen Annahmen der chinesischen Philosophie, z.B. Yin und Yang, dem Modell der fünf Wandlungsphasen und dem harmonischen Fluss der alles nährenden und verbindenden Lebenskraft Qi.

 

Die frühesten Hinweise auf akupunkturähnliche Methoden finden sich bereits bei archäologischen Funden aus der Shang-Dynastie (1600-1100 v. Chr.), die ältesten Texte, die die Akupunktur erwähnen, stammen aus dem 2.Jh. v. Chr..

 

Bei der Akupunktur werden, nach einer gründlichen Erfassung des Störungsmusters auf Grundlage der TCM (Betrachten, Hören, Fragen, Tasten, Zungen-und Pulsdiagnose), sehr feine Nadeln in bestimmte Punkte auf der Körperoberfläche eingestochen.

Je nach Indikation verbleiben diese dann entweder 10 – 30 Minuten in der Einstichstelle oder werden sofort nach einer kurzen Manipulation wieder entfernt.

Ziel ist es, einen Einfluss auf das in den sogenannten Leitbahnen oder Meridianen zirkulierende Qi zu gewinnen und einen Ausgleich der erfassten Störung zu bewirken.

In unsere heutige Sprache übersetzt soll auf diese Weise das körpereigene Regulationssystem mitsamt dem ihm innewohnenden Selbstheilungsmechanismen angesprochen und neu eingestellt werden.

 

Ein weiteres Therapieverfahren innerhalb der TCM ist die Moxibustion.

 

Hierbei wird fein geriebenes Beifußkraut entweder direkt auf den Akupunkturpunkten zum Glühen gebracht bzw. diese Punkte werden indirekt mit Beifußkraut erwärmt.

Die Idee dahinter ist, wie bei der Akupunktur, einen Einfluss auf das Qi zu gewinnen und Dysbalancen auszugleichen.

 

Akupunktur und Moxibustion werden in der Heilpraktikerpraxis oft kombiniert, können aber auch einzeln angewendet werden.

 

Japanische Akupunktur

 

Als Heilpraktiker wende ich In der Praxis oft die japanische Variante der Akupunkturbehandlung an.

 

Die japanische Akupunktur unterscheidet sich von dem Akupunkturstil der TCM  unter anderem dadurch, dass der Durchmesser der Akupunkturnadeln deutlich reduziert ist und die Punkte mit Hilfe eines Führungsröhrchens nur oberflächlich genadelt werden. Dies führt dazu, dass der Patient die Akupunkturbehandlung so gut wie gar nicht spürt.

 

Die häufige Anwendung von Moxa in Form von winzigsten Beifußkrautfäden ist ebenfalls eine japanische Spezialität.

 

Diagnostisch spielt in der japanischen Akupunktur die Pulsdiagnose eine herausragende Rolle, ebenso wie die in China und der TCM kaum angewandte Bauchdeckendiagnose, die sich hervorragend in die osteopathische Grunduntersuchung integrieren lässt.

 

Eine weitere Besonderheit der japanischen Akupunktur ist die sogenannte japanische Kinderakupunktur - Shonishin - die vor allem bei Kleinkindern und Kindern bis ca. 7 - 8 Jahren ausgeführt wird.

Dabei werden die Akupunkturleitbahnen oder bestimmte Akupunkturpunkte mit Hilfe von stumpfen Instrumenten aus Kupfer oder Silber bestrichen oder beklopft. Die Methode ist völlig schmerzfrei und auch zu Hause, nach einer kurzen Einweisung durch den Heilpraktiker, für die Eltern selbst anwendbar.