Osteopathie • Akupunktur • Chiropraktik • München • Schwabing Leopoldstraße 58 • Fürstenried Winterthurerstraße  3       

 

 

 

 

 

 

 

Osteopathie

 

Manuelle Therapiemethoden, Osteopathie und Chiropraktik

 

"Find it, fix it, leave it alone"

Andrew Taylor Still

 

Manuelle Behandlungsformen wie z.B. Massagen, Triggerpunkttherapie etc. finden sich zu allen Zeiten und in allen menschlichen Kulturen.

 

Im Zentrum manueller Behandlungen stehen zunächst Funktionsstörungen des Bewegungs- und Halteapparates des Menschen. Behandelt werden greifbare Strukturen des Körpers wie Knochen, Muskeln, große Gelenke wie Schultergelenk, Kniegelenk oder Hüftgelenk, Bänder, Faszien und Bindegewebe.

 

Bewegungseinschränkungen und Schmerzen der äußeren Glieder des menschlichen Leibes können sowohl die eigene Leib- und Selbsterfahrung als auch die Wahrnehmung und Interaktion mit der Umwelt verändern.

Ebenso können Veränderungen von inneren Körperprozessen einen Einfluss auf die äußere Form, Funktion und Haltung des Körpers haben, wie auch äußere Struktur- und Haltungsveränderungen einen Einfluss auf Form und Funktion innerer Körperprozesse haben können.

 

Die Osteopathie ist wie die Chiropraktik eine manuelle Therapiemethode, wobei die Osteopathie von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) entwickelt wurde.

 

Den theoretischer Hintergrund der Osteopathie bildet die Annahme, dass der Mensch eine organische funktionale Einheit darstellt, deren Gesundheitszustand von inneren wie von äußeren Prozessen und deren Wechselwirkungen bestimmt wird.

Der Körper stellt somit ein offenes System der Selbstregulation dar und verfügt dabei über unterschiedliche Selbstheilungsmechanismen, deren gemeinsame Nenner eine optimale Durchblutung, ein unbehinderter Lymphfluss, eine unbehinderte Atmung und ein funktionierendes Nervensystem sind.

 

Die anatomische Struktur und die biologische Funktion des Körpers bedingen sich für die Osteopathie gegenseitig und sind auf allen körperlichen Ebenen voneinander abhängig.

Davon ausgehend behandelt der osteopathisch arbeitende Arzt oder Heilpraktiker mit verschiedenen Handgriffen anatomisch erfassbare Strukturen des Körpers wie Muskeln, Knochen und Faszien etc., um deren physiologische Beweglichkeit und den aufeinander abgestimmten biodynamischen Zusammenhang wiederherzustellen, was für ihn gleichbedeutend mit einer verbesserten Funktion der behandelten Struktur ist.

 

Der Osteopath als auch der Chiropraktiker verwenden zur Erstellung einer Diagnose, auf der dann die Behandlung basiert, sowohl schulmedizinisch-orthopädische Untersuchungen als auch spezielle osteopathische bzw. chiropraktische Tests.

Das Beurteilen von Röntgenbildern oder Kernspintomografie sowie die Einbeziehung von Laborergebnissen gehört zur soliden osteopathischen und chiropraktischen Naturheilpraxis.

 

Die osteopathische Behandlung erfreut sich gerade in den letzten Jahren hier einer zunehmenden Bekanntheit und Beliebtheit. In diesem Zusammenhang ist es interessant darauf hinzuweisen, dass die Osteopathie bereits 1922 von dem Pastor und Heilpraktiker Gustav A. Zimmer in Deutschland eingeführt wurde und seitdem einen festen Bestandteil in vielen Heilpraktikerpraxen bildet.